< Ein Konzert, bei dem alle Spaß haben
04.03.2020

Leidenschaft, Begeisterung, Gänsehaut

Fünf Fragen an den Sänger Donovan Wilmer van Waard anlässlich der 9. Sinfonic Rock Night 2020


Der niederländische Sänger Donovan Wilmer van Waard ist bereits seit dem Jahr 2011 bei sämtlichen Steinfurter "Nights" aufgetreten und gehört zum festen Solistenstamm des Ensembles.

Annika Feldhof und Lina Meyer, Geigerinnen im Sinfonic Rock Ensemble, führten anlässlich der bevorstehenden 9. Steinfurter Sinfonic Rock Night ein Interview mit Donovan und stellten ihm fünf Fragen.

Wie würdest du die SRN Steinfurt in drei Worten beschreiben?
Leidenschaft, Begeisterung, Gänsehaut

Warum wolltest du dieses Jahr so gerne „De Zee“ von Trijntje Oosterhuis singen?
Ich mag dieses Lied schon seit ich jung war gerne. Es ist musikalisch gesehen ein sehr bombastisches Stück, spannend, aufbauend und eine tolle Message. Man soll sich anderen gegenüber öffnen, nicht verschlossen sein. Ich denke, das können wir Menschen viel mehr machen heutzutage. Toleranter sein, einfach miteinander. Dabei kommt hinzu, dass ich sehr auf Trijntje Oosterhuis stehe. Ihre Stimme rührt mich und sie war gesanglich betrachtet schon immer ein Vorbild.

Was ist deine schönste Erinnerung an die SRN Steinfurt?
Meine schönste Erinnerung an die SRN muss wohl ganz klar sein, dass ich das erste Mal „Bohemian Rhapsody“ von Queen live auf der Bühne gesungen habe mit dem ganzen Ensemble. Da bin ich sowohl stimmlich als auch in der Performance über mich hinausgewachsen. Das war ein magischer Moment.

Wie hat sich das Projekt im Laufe der Jahre verändert?
Ich glaube, dass das Konzert/ Projekt sich im Laufe der Jahre nicht mal verändert hat und ich denke mal, dass es gerade das ist, was die Sinfonic Rock Night so besonders macht. Eher sind wir seriöser geworden, leidenschaftlicher und motivierter.

Wie ist die Stimmung jetzt kurz vor den Konzerten?
Die Stimmung vor dem Konzertwochenende ist bis jetzt noch sehr entspannt. Eine große Hilfe ist natürlich, dass man einen „normalen“ Job hat! Was die Spannung angeht, ändert sich das sobald ich zur Generalprobe losfahre. Ich möchte dann am liebsten gar nicht mal auf die Bühne, mache mir tausend Gedanken, was schief gehen könnte. Aber dann geht es auf die Bühne und sobald die ersten Töne kommen, dann geht’s mir gut und ich möchte einfach nur noch performen. Das geht uns glaube ich allen so, mit meinen beiden Engeln, Helen und Marie. Wir bauen einander immer auf und das ist einfach nur schön, wenn man das schon so lange miterleben darf. Ich freue mich auf jeden Fall auf eine mega SRN 2020!