7. Sinfonic Rock Night 2018 - Festtagstorte in Noten gegossen

Borghorst - Von Martin Fahlbusch

„Momentan ist richtig. Momentan ist gut.“ Herbert Grönemeyers Zeilen aus seinem Hit „Mensch“ als Zugabe in drei furiosen Konzerten der diesjährigen Sinfonic Rock Night des Kulturforums Steinfurt brachte die tolle Stimmung in der Mensa des Städtischen Gymnasiums Borghorst auf den klingenden Punkt. Nicht kleckern, aber mit Köpfchen, Stimmchen und Instrumentchen richtig klotzen, das war das feinst gewebte Grundmuster dieses vielstimmigen Events.
Dieser Eindruck war schnell absolut klar. Die über 100 Musiker und Sänger, ohne despektierlich zu sein, darf man sagen „jeglichen Alters“, legten sich unter der Stabführung von Maestro Michael Gantke und unterstützt und getragen von Servicekräften, Ton-, Licht- und Techniktruppe sowas von in die Riemen, dass es eine tolle Fahrt wurde. Kulturforum-Chefin Dr. Barbara Herrmann lobte aber nicht nur ihre eigenen Mitarbeiter, Dozenten und Schüler, sondern vergaß auch nicht die vielen Unterstützer und Sponsoren zu erwähnen und vor allen den Vertretern vom Autohaus Willbrand und den Hausverwaltungen Dolscheid einen besonders großen, marzipanigen Kulturkäfer zu überreichen.
Allen anderen Zuhörern wurden gleich am Eingang süße Kultur(Forum)-Käferchen in die Hand gedrückt. Das Punktetierchen ist so etwas wie Maskottchen der Geburtstagsfeierlichkeiten der bewährten Bildungseinrichtung.

Nach einem längeren, aber eben auch lustigen und süßem offiziellen Vorspiel konnten Orchester, Band, Gesangssolisten und Chor endlich losfetzen und das begeisterte Publikum mit einer wahren Festtagstorte – in Noten gegossen sozusagen – ein ums andere Mal von den Sitzen reißen. Es war einfach alles dabei: „Crime“, „Delirium“, „Countdown“, „Magic“, „Hymnus“ „Mama“ „Music“ und natürlich „Romeo und Julia“. Da würde man das große Orchester samt Frontmann Gantke schlecht kennen, wenn die zwischen Rock und Rock-Balladen nicht auch die vertrackte sinfonische Ballettmusik eines gewissen Sergej Prokofjew in die Notenstapel geschmuggelt hätten und die orchestrale Facette ihrer musikalischen Fähigkeiten zum Besten gaben.

Aber keine Bange: Da war ja noch die Hausband um Romuald Mevert (Keyboard), Gerhard Turksma (E-Gitarre) Vital Petrovic (E-Bass) und Drummer Christian Willeczelek. Die saßen wie die Maden im Orchesterspeck und brachten die Musiker und den vollmundigen Chor wieder taktstark auf den Pfad der Rock-Tugend zurück. Hallelujah! Als charmanter Flugbegleiter, diesmal ohne obligate Querflöte, aber mit jeder Menge Charme und „Annoucer-Talent“ parlierte Christoph Bumm-Dawin durchs randvolle Programm.
Dem und den vielen Zuhörern taten auch die wunderbare Dröhnungen (mal bewegt, mal verwegen, aber immer spitze) der Gesangssolisten Heide Bertram (auch Chor-Coaching) Helen Stegemann, Laura Stemping („die wuselige Neuentdeckung“) und „Rock-Night-Urgestein“ Donovan Wilmer van Waard „voll gut“ – um es im Sprech der Youngster zu sagen. Beifall ohne Ende, Zugaben ohne Ende, Begeisterung ohne Ende. Momentan ist richtig!

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