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28.08.2020

Regierungspräsidentin besucht „Dritten Ort“ in Burgsteinfurt - Wichtiger Impuls für eine lebendige Innenstadt

Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat sich am Mittwoch gemeinsam mit ihrem Kulturdezernten Georg Veit auf den Weg nach Burgsteinfurt gemacht, um sich dort die „Alte jüdische Schule“ als sogenannten „Dritten Ort“ anzusehen.


Trotz des stürmischen Wetters gab es einen kleinen Rundgang (v.l.): Dr. Peter Krevert (Kulturforum Steinfurt), Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Georg Veit (Kulturdezernent Bezirksregierung Münster), Dr. Barbara Herrmann (Direktorin Kulturforum), Renate Buntz (Mitarbeiterin im Stadtmuseum) und Hans Knöpker (Heimatverein Burgsteinfurt).

Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat sich am Mittwoch gemeinsam mit ihrem Kulturdezernten Georg Veit auf den Weg nach Burgsteinfurt gemacht, um sich dort die „Alte jüdische Schule“ als sogenannten „Dritten Ort“ anzusehen. Dr. Barbara Herrmann, Direktorin des Kulturforums und Vorsitzende des Heimatverein, sowie Hans Knöpker (Heimatverein) und Dr. Peter Krevert (Kulturforum und Vorstandsmitgliede des neuen Steinfurter Trägervereins) haben die Besucher durch das Stadtmuseum geführt und ihnen am Areal um die „Alte jüdische Schule“ das Konzept für eine weitere Nutzung erläutert.

„Ihre Ideen und das Zusammenwirken der Vereine hat mich sehr beeindruckt. Hier werden Fäden weiter verknüpft und alle Bürger mit ins Boot geholt, um das Quartier weiterzuentwickeln. Mit dem frisch gegründeten Trägerverein zur Förderung der Steinfurter Stadtentwicklung kann die zweite Phase der Antragstellung in Angriff genommen werden“, erklärte Feller.

Idee ist es, aus der „Alten jüdischen Schule“ und dem angrenzenden Lesegarten der Hohen Schule einen neuen „Dritten Ort“ für Austausch und interkulturelle und intergenerative Projekte zu schaffen. Er soll identitätsstiftend, kreativ und offen werden. Die Stadt bekommt mit diesem Projekt die Chance, einen wichtigen Impuls für eine lebendige und attraktive Innenstadt zu setzen, waren sich die Beteiligten einig.

Der Heimatverein Burgsteinfurt und der Kinder-, Jugend- und Kulturverein „Dampfross“ waren bereits in der laufenden ersten Programmphase als eines von 17 Projekten aus 150 Bewerbungen in NRW ausgewählt und mit einem Förderbetrag von 50 000 Euro bei der Entwicklung von Konzepten für Dritte Orte vom NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft unterstützt worden. Im November 2020, so teilt das Regierungspräsidium mit, wird sich entscheiden, ob das zweite Konzept aus Steinfurt umgesetzt wird. Es sind maximal bis zu 450 000 Euro für die Jahre 2021 bis 2023 ausgeschrieben.

Anknüpfend an die Berichterstattung über die Gründung des neuen Trägervereins hat Dr. Barbara Herrmann im Sozialausschuss am Mittwoch klargestellt, dass sich Heimatverein und Dampfross keineswegs aus dem Projekt zurückgezogen haben. Beide Gruppen sind weiterhin daran beteiligt. Die Arbeit sei in der zweiten Projektphase allerdings mit der Vereinsgründung auf mehrere Schultern verteilt worden.

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 28. August 2020